Das erste Abschlusskonzert, in der Kirche Signau

Die Vorprobe funktioniert schon ganz gut, die Zeit rennt, aber um 18 Uhr sind alle bereit. Man kann nicht von einem Zuschaueransturm reden, aber die echten Fans sind gekommen.

Nach dem Konzert gibt es ein kurzes Essen im Pfarreihaus, Kartoffelsalat und Fleischkäse, dann geht’s los: der Car, der Bus, die Autos, der Töff…. alle fahren durch den starken Regen nach Hause. Um 22.45 steigen die ersten fünf in Münchwilen aus, um 23.30 Uhr sind wir in Arbon in der Rondelle.

Eigentlich sollte man hier nicht in der „ich“ Form schreiben, aber ich tue es jetzt trotzdem: ich bin zutiefst beeindruckt, fast sprachlos: ein super tolles Team hat innert einer kurzen Woche 12 Stück so hingekriegt, dass man sich beim Zuhören einfach nur gut fühlt. Einfach genial! Eltern, Ihr habt tolle Kids!

Bis bald wieder…

 

Kambly süss…

Das Programm von heute war nicht ganz einfach zu organisieren. Zwei Gruppen, diverse Fahrmittel, Fusswege, Begleiter, Gepäck, Laden, Putzen… Es ist unglaublich, wie viel herrenlose (bzw. damenlose) Socken, Shirts und Finken zu finden sind. Auch Koffer und Schlafsackhüllen scheinen kleiner als noch vor 5 Tagen.

Nach einer kurzen Registerprobe fuhr die erste Gruppe mit den Kleinsten mit dem Auto nach Trubschachen zur Firma Kambly für das „kreative Backen“. Die 9 Kids in Begleitung von Brigitte und Monique waren begeistert und haben Fröschli und Schöfli kreiert…. einfach zum Reinbeissen! Natürlich war auch der Shop interessant, in welchem man alle Sorten degustieren konnte. Mit dem Kambly-Zug ging es dann zurück nach Signau und zu Fuss nach Hasli. Ein kleiner Lunch, dann hatten die Kleineren Pause. Pause? Kaum. So viel Lärm und Geschrei haben wir selten gehört. Woher haben sie bloss soooo viel Energie?

Die zweite Gruppe (ab Jahrgang 2003) fuhr mit dem Zug zu Kambly. Darüber können wir noch nicht berichten. Nur dass diese Gruppe am Vormittag fleissig aufgeräumt und geschleppt hat. Die Instrumente werden nun seit 14 Uhr auf der Bühne in der Kirche in Signau aufgebaut.

Nach 16 Uhr treffen sich alle wieder, in der Kirche, für die Vorprobe. Und dann wird es ernst!!!

Tilsiter Fondue im Emmental?

Zum „Znacht“ gibt es ein super feines Tilsiter-Fondue, zur Hälfte gespendet von der Käserei Koch in Dozwil, draussen, aber unter dem Dach. Die Gemeinde Güttingen organisiert für uns die Fondueöfen. Einige Kids können kaum aufhören, andere bedienen sich an den Resten vom Mittagessen. Später ist im Probelokal Hauptprobe, mit Ansagen und allem drum und dran. Alle dürfen wirklich super stolz sein. Und, heute wäre eigentlich früher Nachtruhe, damit am Konzert niemand vom Stuhl fällt. Aber eben… eigentlich… Morgen fahren wir ja in zwei Gruppen zur Kambly Fabrik, müssen aufräumen, packen, proben und natürlich noch nach Hause fahren!

Die Eltern werden übrigens ca. 1 Stunde vor Ankunft in Münchwilen bzw. in Arbon von den Kindern oder den Leitern über die Ankunftszeit informiert.

Eine letzte Blogmeldung erfolgt also noch morgen Nachmittag oder am Samstag, je nach Internetverbindung. Die Verabschiedung folgt also noch!

Dirigieren mit Emotionen

Der Donnerstag steht wieder im Zeichen der Musik. Nach dem Frühstück wird in Registern geprobt. Zum Mittagessen gibt es „Kartoffelstock“, Rindsragout und Rüelbi. Am Nachmittag ist wieder Gesamtprobe, es regnet in Strömen, zum Glück ist Donnerstag und nicht Mittwoch. Ein bisschen müde sehen heute alle aus, aber es wird wirklich sehr fleissig weiter geübt.

Unser Dirigent ist wieder voll in Fahrt und an den Bildern sieht man gut, dass er immer zufriedener ist! Man darf sich auf die Konzerte freuen!

Wanderung

Pünktlich um 9 startet die Präsentationsrunde und unsere grosse Wanderung mit Besucher. Auf Grund der doch positiven Wetterprognose haben wir uns für die ursprünglich geplante Variante entschieden. Mit Brigittes Schwester ganz vorne und Brigittes Vater ganz hinten geht es zu Fuss rauf zum Bauernhof, wo wir einen ersten Halt machen. Wir werden herzlich empfangen und verpflegt. Die Wanderung geht dann weiter, ca. 2 Stunden bis zur Grillstelle, wo uns das Küchenteam, Peter und Thomas S. bereits erwarten. Die Aussicht ist fantastisch, die Pause mehr als verdient und die Würste werden einfach verschlungen! In kleineren Gruppen erholen sich alle, schlafen, dressieren den Hund oder wärmen sich am Feuer auf. Steil runter geht es dann bis Eggiwil, von wo aus wir mit dem Bus nach Signau fahren. Dann geht es ein letztes Mal zu Fuss bis nach Hasli zurück.

Ein paar Blasen, müde Beine, rote Augen… aber die Pause bis zum Abendessen ist sehr laut, ein bisschen Energie scheint noch da zu sein. Als Belohnung durften die (wieder sauberen!) Kids nach dem grünen Salat Hamburger selber belegen. Von 20 bis 21.30 Uhr gab es noch eine Gesamtprobe, um den Abend doch noch musikalisch (und akrobatisch) zu beenden.

Erste Besucher reisen an

Pünktlich zum Mittagessen besuchen uns Guido und Alexandra vom Musiklager Scherzingen und auch Thomas Schnelli kann bei Ankunft direkt an den Tisch setzen und Rösti schöpfen. Am Nachmittag gibt es zweimal Gesamtprobe, Brigitte und Monique gehen ins Dorf, um Flyer zu verteilen und Werbung für das Konzert vom Freitag zu machen. Eine nette Dame nimmt sogar einen Stapel Flyer mit und verspricht, diese unter die Leute zu bringen. Es ist Zeit für kurze Hosen, die Sonne scheint und es ist richtig warm!

Auch Pia und Bettina Gmünder mit Neo kommen am Nachmittag an und können sich bereits einrichten. Nach zwei weiteren Registerproben ist ein „probefreier“ Abend wirklich mehr als verdient. Es folgt der berühmte „bunte Abend“, organisiert von Brigitte, mit lustigen Spielen in fünf Gruppen wie z.B. „wieviel Kleiderstücke kann man anziehen“ oder „Konzert nach Instrumententausch“. Heute Abend hatten wir jede Menge Emotionen: am Schluss gewinnt eine Gruppe, aber auch das gesamte Team, das heute ganz sicher verstärkt und sehr müde die Nachtruhe geniessen wird.

Und: am Mittwoch ist offizieller Besuchstag, wir erwarten ca. weitere 12 Personen, die Sonne und gehen wandern!

Verrücktes Wetter

Obwohl wir ja bis 7.30 Uhr schlafen könnten, sind viele schon vor 7 Uhr wach. Also in dem Fall, eigentlich alle… es regnet und im Frühstücksraum ist es relativ ruhig. Anschliessend zeigt Brigitte ein paar Übungen, wie man alle Knochen und Muskeln wieder an die richtige Stelle bringt… Jetzt sind alle wach.

Nach der ersten Registerprobe, kurz vor dem geplanten Fototermin kommt doch tatsächlich wieder die Sonne. Also: alle ins Lager T-Shirt schlüpfen und raus auf die Wiese. Der Fototermin dauert nicht so lange und es wird wieder geprobt, bis der Magen nach Futter ruft. Heute gibt’s Ratatouille und Schnitzel. Miam miam.

Ein anstrengender, schöner Tag

Der Montag ist zu Ende gegangen und die Nachtruhe war mehr als verdient. Fast die Hälfte der Stücke wurde bereits in den Registern geprobt. Von überall im Lagerhaus und von gegenüber im Proberaum der Chrischona hört man Töne,  Gelächter aber auch tiefes Ausatmen (ein bisschen Müdigkeit muss sein)… Nach einem langen Nachmittag gab es Spaghetti mit Bolo, Carbonara, Pesto oder Tomatensauce zur Auswahl, natürlich wieder mit feinem Salat. Ausser für Thomas G., Ernst, Brigitte und Axel, die ganz schnell zur Probe nach Arbon gefahren sind. Vor dem Frühstück werden wir aber (wieder) komplett sein! Am Dienstag stösst auch noch Thomas Schnelli zu uns.

In der Zwischenzeit wurde die T-Shirt Farbe verraten. Die Lager T-Shirts wurden verteilt und anprobiert. Wir dürfen gespannt sein, ob am Samstag und Sonntag wirklich alle ihr T-Shirt noch finden werden. Aber vorerst werden wir sie am Dienstag für die Fotosession und am Freitag für das erste Konzert in Signau brauchen. Welche Farbe? Verraten wir später.